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dass das schadstoffarme Kondensat mit seinem basischem pH-Wert im vorliegenden Fall keine Gefährdung des Trinkwassers darstellt. Die trotzdem vor der Installa­tion erforderliche Genehmigung gerät damit zur reinen Formsache.
oekofen

Für die Entwicklung der Pellet-Brennwerttechnik durfte Ökofen bereits im Juli dieses Jahres den Ernst-Pelz-Preis 2005 entgegennehmen. Die Auszeichnung mit dem renommierten Umweltpreis bezieht sich nicht allein darauf, dass der Pellet-Brennwertkessel die im Abgas enthaltene, latent (versteckte) Wärme nutzt und somit den Wirkunsgrad erhöht. Der Pellematic-Plus reduziert auch spürbar die für Holzfeuerungen typischen und gerne kritisierten Staubemissionen. Immerhin schafft es die Brennwerttechnik, die Feinstaubemissionen durch Auswaschung der Abgase im Brennwert-Wärmetauscher auf nur noch 4 mg/MJ abzusenken - was in etwa der Hälfte der Emissionen herkömmlicher Pelletheizungen entspricht. Der in einem Leistungsbereich von acht bis 20 kW modulierend arbeitende Kessel ermöglicht zudem eine raumluftunabhängige Betriebsweise. Einzige Bedingung für einen effizienten Kondensationsbetrieb ist ein relativ kühler Rücklauf, am besten unter 30 °C, der sich am ehesten mit Wand- oder Fußbodenheizungen einstellt. Erste Abgashersteller bieten seit neuestem für Holz-Brennwerttechnik geeignete Systeme mit GW3-Prüfung (also rußsicher sowie druck- kondensatbeständig) und DIBt-Zulassung an. In Anbetracht der positiven Ausgangslage dürfen die etwa 20 in Deutschland installierten Pellet-Brennwertgeräte auf baldigen Zuwachs hoffen - was nicht nur den Pellet-Pionier Ökofen, sondern auch die nachwachsenden Rohstoffe insgesamt ein gutes Stück voranbringen dürfte.