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Luftbrunnen spart Heizkosten Luftbrunnen verringern drastisch den Nachheizbedarf. Sie verbessern generell die Effizienz von Lüftungsanlagen - und sogar noch die hygienische Qualität der Raumluft. Das Funktionsprinzip gleicht dem des Erdwärmekollektors: Die Frischluft wird nicht durch ein überirdisches Rohr, sondern durch ein unterirdisches Rohr angesaugt. Beim Eintritt ins Haus ist sie im Winter durch das Erdreich vorgewärmt, im Sommer gekühlt.
- Luftbrunnen: Wirkt wie ein Filter vor der Lüftungsanlage.
Erfahrungswerte
- Winter: Ansaugtemperatur: ca. -3 °C, Eintrittstemperatur: +9 ° C
Sommer: Ansaugtemperatur: ca.+30°C, Eintrittsemperatur: 16°C
- Zum Nachheizen genügt die Leistung einer Solaranlage! Strom Ade!
Hygienische Atemluft durch Luftbrunnen Durch seinen Aufbau mit Kies, Sand und Erde reinigt ein Luftbrunnen die Atemluft von Schadstoffen. Diese natürlichen Materialien wirken wie Filter für z.B. Ozon und Pollenstaub. Auch die Luftfeuchtigkeit wird natürlich reguliert. Vorsicht allerdings bei Radonbelastung. Dieses in Deutschland weit verbreitete, radioaktive Element in der Bodenluft verursacht Lungenkrebs. Bei Belastung muss der Luftbrunnen zusätzlich abgedichtet werden.
Luftbrunnen bauen Luftbrunnen bestehen aus einem senkrechten zentralen Ansaugrohr für die Lüftungsanlage, einem ca. 10 m² großen und 2-4 Meter tiefen Schacht. Darin werden horizontal luftdruchlässige Rohre verlegt, die ins zentrale Ansaugrohr münden. Danach wird der Schacht schichtweise mit Sand, Kies und Erde befüllt. Über die Sogkraft der Lüftungsanlage saugen die unterirdischen Rohre über die gesamte Fläche und alle Schichten des Luftbrunnens Luft an, die gereinigt und gewärmt/gekühlt wird. Mit Gras oder anderen Grünpflanzen obenauf wird der Luftbrunnen praktisch unsichtbar.
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