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Wie sie in der Zeitschrift Angewandte Chemie berichten, liefert das einfache, kostengünstige Verfahren Furanverbindungen in bisher beispielloser Ausbeute. Furane sind Moleküle, deren Grundkörper von einem aromatischen Ring aus vier Kohlenstoffatomen und einem Sauerstoffatom gebildet wird. Hauptprodukt unter den von den Forschern entwickelten Reaktionsbedingungen ist 5-Chlormethylfurfural (CMF). CMF lässt sich mit Ethanol zu Ethoxymethylfurfural (EMF) verknüpfen oder mit Wasserstoff zu 5-Methylfurfural umsetzen. Beide Verbindungen eignen sich als Kraftstoffe. EMF wurde bereits früher in Mischungen mit Diesel von Avantium Tecnologies, einem Spin-off von Shell, untersucht und als interessant eingestuft. “Unsere Methode scheint die effektivste bisher beschriebene Umsetzung von Zellulose in einfache, hydrophobe organische Verbindungen zu sein”, so Mascal. “Außerdem wird die Kohlenstoffausbeute der Glukose- und Sucrose-Fermentation bei weitem übertroffen. Furanics könnten sich sowohl als Autokraftstoffe als auch als chemische Rohstoffquelle der Zukunft etablieren.“ Das vielgenannte Argument " Biossprit verteuert die Grundnahrungsmittel" kann so nicht gelten. Denn es werden nach wie vor Lebensmittel vernichtet, es existieren nach wie vor hohe Einfuhrzolle und genauso gibt es immer noch das Stilllegungsprogramm der EU. Genauere Informationen können der folgenden Studie entnommen werden: http://www.biokraftstoffe.info/wordpress/wp-content/uploads/2008/08/biomasse-als-chance-finaldoc.pdf
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