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Die Warmwasserleitung sollte allerdings nicht zulange und zu dick sein. Da eine Spülmaschine meist weniger als 20 Liter benötigt, würde es nichts bringen, wenn erst einmal 15 Liter Kaltwasser fließen und anschließend das warme Wasser in der Leitung steht und auskühlt. Abhilfe schafft in diesen Fällen eine steuerbare Zirkulationspumpe. Wenn Sie 5 min, vor dem Spülen/ Waschen diese kurz aktivieren, ist das Wasser dann auch warm... Die Ersparnis kann je nach Haushalt und Maschine, bzw. Häufigkeit des Wäschewaschens bei 50 - 90%, bzw. bis ca. 300 kWh/ Jahr liegen. Der Heizstab der Wasch/ Spülmaschine wird ebenfalls geschont, da der Kalkausfall reduziert wird. Wenn Sie bisher Ihre Wäsche mit Regenwasser waschen und über eine Solaranlage verfügen, sollten Sie im “solaren Halbjahr“ von April - September das warme Wasser nutzen. Im Winter nehmen Sie das kostenlose Nass. Dies ist in Kosten- und Umweltbilanzvergleich am günstigsten. Das Funktions-Prinzip : Am Waschmaschinenvorschaltgerät wird dieselbe Temperatur wie an der Waschmaschine eingestellt und evtl. ein Vorwaschgang eingeschaltet. Das Gerät mischt dann das, von Warmwasser- und Kaltwasserleitung kommende, Wasser entsprechend vor und gibt es an den Anschluss der Waschmaschine weiter. Am Schluss wird zum Ausspülen wieder kaltes Wasser genutzt. Sie benötigen hierfür in der Nähe Ihrer Waschmaschine nur einen Kalt- und einen Warmwasserhahn. Ist die Temperatur im Solarspeicher nicht so hoch, wie Sie es für das Waschprogramm benötigen, wird die Differenz, wie bisher, mittels Heizstab nacherhitzt. Der Anschluss ist denkbar einfach und erfolgt ohne Eingriff in Ihre vorhandene Waschmaschine. Sowohl die Anschlüsse am Warm- und Kaltwasserhahn als auch an der Waschmaschine sind schraubbar und werden ohne Werkzeug von Hand angezogen. Grundsätzlich sind alle Maschinen mit zwei getrennten Schaltknöpfen für Temperatur- und Programmwahl geeignet. Und auch modernere Einknopfgeräte funktionieren dank Temperaturüberwachung mit Thermostat.
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