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Volle Beladung, volle Effizienz
Zum effizienten Betrieb einer Waschmaschine gehört auch, sie bei jedem Waschen voll zu beladen. Meist passt mehr rein, als man denkt. Das maximale Füllgewicht ist in den Produktunterlagen und auf dem EU-Label angegeben. Viele Waschmaschinen bieten heute die Programmfunktion „1⁄2“. Sie reduziert bei halber Beladung zwar den Wasser- und den Energieverbrauch. Jedoch nicht auf die Hälfte. Wer sparen will, sollte deshalb gerade mit den halben Portionen äußerst sparsam sein. Bei voller Beladung zu waschen ist energieeffizienter. Einige moderne Maschinen haben eine automatische Beladungskontrolle oder arbeiten mit so genannter „Fuzzy-Logic“. Weil die Maschine durch elektronische Sensoren „weiß“, mit wie viel Wäsche sie beladen ist, wird automatisch weniger Wasser zugeführt und damit weniger Strom zum Erwärmen des Wassers verbraucht. Auch hier ist es aber am energieeffizientesten, die Maschine voll zu beladen.
Noch ein Tipp zum richtigen Einsatz von Waschmitteln
Dosieren Sie gemäß Verschmutzung und Wasserhärte. Gerade in Gebieten mit besonders hartem Wasser (Wasserhärtebereich 3+4) empfiehlt sich die Zugabe eines Wasserenthärtungsmittels für Waschmaschinen. Sie können dann das Waschmittel mit der geringsten empfohlenen Dosierung für den entsprechenden Verschmutzungsgrad verwenden. Wenn Sie den Härtegrad Ihres Wassers nicht kennen, dann fragen Sie bei Ihrem zuständigen Wasserversorgungsunternehmen nach. Beachten Sie die Hinweise auf der Packung des Waschpulvers. So erhalten Sie garantiert die besten Waschergebnisse und tun gleichzeitig etwas für die Umwelt.
Mit dem EU-Label die Richtige finden
Das EU-Label gibt durch die Einteilung in Klassen auf den ersten Blick Auskunft darüber, wie die Waschmaschine in Sachen Energieeffizienz abschneidet. Waschmaschinen werden heute praktisch nur noch in Energieeffizienzklasse „B“ oder besser angeboten. Viele dieser Geräte erreichen die Klasse „A“. Trotzdem ist ihr Energieverbrauch unterschiedlich: Wenn Sie sich also zwischen zwei A-Geräten entscheiden, nehmen Sie es ruhig ganz genau und vergleichen Sie die Energieverbrauchswerte, die auf dem EU-Label angegeben sind. Außerdem enthält das EU-Label wichtige Informationen zum Energieverbrauch für das Standard-Waschprogramm „Baumwolle 60 Grad“, zur Waschwirkung, zur Schleuderwirkung und zum Wasserverbrauch.
Nicht ohne Klasse schleudern
Die Schleuderwirkung gibt an, wie viel Restfeuchte nach dem Schleudern in der Wäsche bleibt. Je höher die Klasse, desto besser die Schleuderwirkung. Und das bedeutet einen klaren Vorteil fürs Trocknen, insbesondere wenn die Wäsche danach in den Wäschetrockner soll.
Vergleichen Sie selbst
Moderne energieeffiziente Waschmaschinen Stromverbrauch: 0,85 kWh*; Wasserverbrauch: 40 Liter Moderne energieintensive Waschmaschinen Stromverbrauch: 1,1 kWh*; Wasserverbrauch: 60 Liter Alte Waschmaschinen (Baujahr 1985-1990) Stromverbrauch: 1,5 kWh*; Wasserverbrauch: 100 Liter * Angaben für das 60 Grad-Standardprogramm
Waschmaschinen können nicht einfach an die Warmwasserleitung angeschlossen werden. Die Verwendung warmen Wassers spart zwar Strom ein und kann sinnvoll sein, wenn die Warmwasseraufbereitung besonders energieeffizient erfolgt – etwa mit einer modernen Gas- oder Ölheizung, mit einer Solaranlage oder mit Fernwärme. Dazu benötigen Sie jedoch eine geeignete Waschmaschine, die über zwei Wasserzuläufe verfügt oder ein so genanntes Vorschaltgerät, das die Mischung von kaltem und warmem Wasser übernimmt. Es ist nicht sinnvoll, die Waschmaschine ausschließlich an den Warmwasseranschluss anzuschließen. Nähere Informationen erhalten Sie von Ihrem Elektrofachhändler.
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